Statistik: In jeder fünften Familie wird nie vorgelesen

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Ob Pippi Langstrumpf, das Sams oder Petersson und Findus: Vorlesen hilft Kindern bei der sprachlichen Entwicklung, verbessert die kognitiven Fähigkeiten und vertieft die Bindung zwischen Vorleserin oder Vorleser und Kind. Dabei ist es laut der Stiftung Lesen wichtig, früh damit zu beginnen. In einer Studie hat die Stiftung, die unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, herausgefunden, ab wann, wie häufig und aus welchen Gründen hierzulande vorgelesen wird.

Wie die Grafik von Statista zeigt, lesen zehn Prozent der Eltern ihren Kindern sogar mehrmals täglich vor, 30 Prozent lesen einmal pro Tag und 33 Prozent zumindest mehrmals die Woche. In jeder fünften Familie wird allerdings nie vorgelesen. Und das obwohl einer großen Mehrheit die Bedeutung des Vorlesens bewusst ist.

Als Grund, früh mit dem Vorlesen zu beginnen, geben die Befragten vor allem die sprachliche Kompetenz an. Gemeinsam Zeit zu verbringen, sich nahe zu sein und zu entspannen sind weitere Gründe. Die Stiftung lesen empfiehlt schon im ersten Lebensjahr des Kindes mit dem Vorlesen zu beginnen, wichtig bleibt es dann bis in die ersten Schuljahre hinein.

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